Count of Foix

69,90 

Der legendäre Grafenrang repräsentiert die dramatische Felsenburg Château de Foix in den schroffen Pyrenäen Okzitaniens.

Titelform Mann: Comte de Foix
Titelform Frau: Comtesse de Foix
Titelform Junge: Vicomte de Foix
Titelform Mädchen: Mademoiselle de Foix

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Description

Familiengeschichte Comte de Foix

Comte de Foix – Die Geschichte des Hauses Foix

Das Haus Foix entstand am Fuß der Pyrenäen aus der Familie der Grafen von Carcassonne. Bernard Roger, ein Sohn Rogers I., erhielt zu Beginn des 11. Jahrhunderts Gebiete um Foix, Couserans und Bigorre. Sein Sohn Roger I. führte erstmals den Grafentitel von Foix. Über der Grafschaft erhob sich die Burg von Foix, deren Türme Handelspfade und den Weg nach Andorra bewachten.

Die Grafen bewahrten zwischen Frankreich, Aragón und England eigenen Handlungsspielraum. Roger Bernard II. nahm im 13. Jahrhundert an den Konflikten des Languedoc teil. Sein Nachfolger Roger IV. festigte die Herrschaft, während Roger Bernard III. 1290 durch seine Ehe mit Marguerite de Béarn Foix und Béarn verband. Diese Länder sollten fortan trotz unterschiedlicher Lehnsbindungen zusammenbleiben.

Zur strahlenden Gestalt des Hauses wurde Gaston III., genannt Fébus oder „Sonne“. Als Zwölfjähriger übernahm er 1343 sein Erbe. Mit geschickter Neutralität hielt er seine Länder vielfach aus dem Hundertjährigen Krieg heraus, baute Burgen wie Montaner aus und führte in Orthez einen glänzenden Hof. Sein zwischen 1387 und 1389 entstandenes „Livre de chasse“ verbindet Naturbeobachtung mit prachtvoller Buchkunst und blieb jahrhundertelang berühmt.

Nach Fébus führte Foix-Grailly das Erbe weiter. Gaston IV. unterstützte die Krone und heiratete Eleonore von Navarra. Ihr Enkel François Fébus wurde 1479 König von Navarra; danach vereinte Königin Catherine de Foix die Ansprüche des Hauses mit der Dynastie Albret. Über ihre Nachkommen gelangten Foix, Béarn und Navarra schließlich an Heinrich von Navarra.

Als Heinrich IV. 1589 den französischen Thron bestieg, wurde der letzte Graf von Foix zugleich König von Frankreich. 1607 verband er die Grafschaft dauerhaft mit der Krondomäne. Burg Foix, die Handschriften des Fébus und die bis heute bestehende Mitregierung Andorras bewahren das selbstbewusste Vermächtnis des Hauses.

Quellen: Bibliothèque nationale de France, Château de Foix, Archives départementales de l’Ariège, Encyclopaedia Britannica

Familienwappen Comte de Foix

Das Wappen entspricht dem historischen Stammwappen der Grafen von Foix. Blasonierung In Gold drei rote Pfähle.

Der goldene Schild trägt drei gleichmäßig angeordnete senkrechte rote Pfähle. Über dem Schild steht ein dunkler Turnierhelm mit rot-goldenen Decken und einem abwechselnd rot-goldenen Federbusch. Die repräsentativen Fassungen tragen zusätzlich eine französische Grafenkrone.

Das schlichte Wappen der mittelalterlichen Grafschaft Foix ist seit dem Mittelalter überliefert. Es wird als Abwandlung der eng verwandten katalanisch-aragonesischen Pfahlwappen eingeordnet und blieb das kennzeichnende Zeichen der Grafschaft.

Quellen: Armorial du royaume de France

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