Principe di Salerno

89,90 

Der fürstliche Hoheitsrang repräsentiert die sonnige Festungsstadt Salerno und die fruchtbare Küste des süditalienischen Cilento.

Titelform Mann: Principe di Salerno
Titelform Frau: Principessa di Salerno
Titelform Junge: Principino di Salerno
Titelform Mädchen: Principessina di Salerno

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Description

Familiengeschichte Principe di Salerno

Die Fürsten von Salerno – Die große Bühne der Sanseverino

Die fürstliche Geschichte Salernos ist eng mit den Sanseverino verbunden. Ihre Wurzeln reichen in die normannische Eroberung Süditaliens zurück. Im 11. Jahrhundert gewann Ritter Turgisio von Rota im Gefolge Robert Guiscards Besitz nördlich von Salerno. Nach der Burg San Severino nahm das Geschlecht seinen Namen an. Durch Heiraten, königlichen Dienst und Seitenlinien wurde es zu einem der mächtigsten Häuser Neapels.

Ruggero Sanseverino unterstützte im 13. Jahrhundert Karl von Anjou und kämpfte 1266 bei Benevent. Spätere Angehörige wirkten als Vizekönige, Großrichter, Kardinäle und Heerführer. Aus den Grafen von Marsico kam Roberto Sanseverino. Er stand König Ferrante von Aragón in schweren Kämpfen bei und wurde 1463 zum ersten Fürsten von Salerno erhoben. Als Großadmiral verwandelte er seinen Hof in einen Treffpunkt für Künstler und Gelehrte.

Sein Sohn Antonello erbte 1474 ein ausgedehntes Territorium. Als Kopf der Baronenverschwörung geriet er in Gegensatz zur aragonesischen Krone und suchte Schutz in Frankreich. Sein Sohn Roberto erhielt Titel und Güter 1506 zurück und gewann den Philosophen Agostino Nifo für die alte Hochschule Salernos.

Den glanzvollsten Hof entfaltete Ferrante, vierter Fürst. Er diente Karl V. in Tunis, Algier und den italienischen Kriegen, empfing ihn 1535 festlich und förderte Theater, Philosophie und Medizin. Als Sprecher des neapolitanischen Adels wandte er sich gegen eine spanisch geprägte Inquisition. Der Konflikt mit Vizekönig Pedro de Toledo führte ihn 1552 nach Frankreich; seine salernitanischen Besitzungen fielen an die Krone.

Ferrante starb 1568 fern seiner Heimat, doch andere Linien der Sanseverino führten das Geschlecht weiter, besonders die Fürsten von Bisignano und die Linie Marcellinara. Burgen, Paläste und Salernos gelehrte Tradition erinnern an eine Familie, die Politik stets mit bemerkenswerter kultureller Neugier verband.

Quellen: Treccani, Dizionario Biografico degli Italiani, Archivio di Stato di Salerno, Catalogo Generale dei Beni Culturali

Familienwappen Principe di Salerno

Das Wappen der Fürsten von Salerno aus dem Haus Sanseverino.

Geviert: Feld 1 und 4 in Silber ein roter Balken; Feld 2 und 3 in Gold vier rote Pfähle.

Roberto Sanseverino wurde 1463 Fürst von Salerno. Der Salerner Zweig führte das Stammwappen geviert mit den königlichen Zeichen Aragóns.

Quellen: Registro Araldico Italiano, Blasonierung des Stammwappens, Nobili Napoletani, ausdrücklich zum gevierten Wappen des Zweigs der Fürsten von Salerno, G. B. di Crollalanza, Band II, Sanseverino

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