Earl of March

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Die schottische Geschichte des Titels March begann mit Gospatric, einem Earl von Northumbria. So lebt der Name March weiter – von Dunbars felsiger Burg bis in die moderne schottische Adelsgeschichte.

Herkunft: Schottland
Epoche: 1320–1810

Adelstitel Formen:
Mann: Earl of March
Frau: Countess of March
Junge: Earl of March
Mädchen: Countess of March

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Description

Infos zur Familiengeschichte und dem Wappen

Familiengeschichte
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Familiengeschichte Earl of March

Die Earls of March – Wächter der schottischen Ostgrenze

Die schottische Geschichte des Titels March begann mit Gospatric, einem Earl von Northumbria. Im 11. Jahrhundert fand er Aufnahme bei König Malcolm III. und erhielt Dunbar mit Ländereien in East Lothian. Seine Nachkommen nannten sich nach ihrer Küstenburg Dunbar. Im 12. Jahrhundert erscheint Waltheof als Earl of Dunbar; später spiegelte der Titel Earl of March die Aufgabe der Familie an der englisch-schottischen Grenze wider.

Die Dunbars gehörten zu Schottlands Magnaten. Ihre Lage verlangte Entscheidungen zwischen beiden Königreichen. Patrick, Earl of March, unterstützte zunächst die englische Krone, näherte sich später jedoch Robert the Bruce an und gehörte 1320 zu den Unterzeichnern der Declaration of Arbroath. Dunbar Castle wurde nach der Schlacht von Bannockburn sogar zum Fluchtpunkt König Eduards II.

Berühmt wurde Agnes Randolph, genannt „Black Agnes“, die Gemahlin eines weiteren Patrick. 1338 verteidigte sie Dunbar Castle monatelang gegen eine englische Belagerung. Ihr Witz und ihre Entschlossenheit machten sie zu einer der eindrucksvollsten Gestalten der schottischen Überlieferung. Da ihre Ehe kinderlos blieb, folgte ein verwandter Zweig der Dunbars.

George Dunbar, der spätere zehnte Earl, geriet um 1400 in den Machtkampf zwischen den Häusern Douglas und Stewart. Nach Jahren im englischen Exil gewann er Titel und Besitz zeitweise zurück. 1435 zog König James I. jedoch die große Grenzherrschaft ein. Nebenlinien der Dunbars bestanden in Schottland weiter und führten den alten Familiennamen fort.

Der Titel March wurde später neu vergeben. 1697 erhielt ihn William Douglas, Sohn des ersten Duke of Queensberry. Über Lady Anne Douglas gelangte diese jüngere Titellinie 1810 an die Familie Wemyss-Charteris. Sie wird bis heute gemeinsam mit dem Earldom of Wemyss geführt. So lebt der Name March weiter – von Dunbars felsiger Burg bis in die moderne schottische Adelsgeschichte.

Quellen: Historic Environment Scotland, National Records of Scotland, UK Parliament, Scottish History Society

Wappen & Heraldik
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Familienwappen Earl of March

Das Wappen folgt den historischen Armen der Earls of March aus dem Haus Dunbar.

In Rot ein silberner Löwe, umgeben von einem silbernen Bord mit acht roten Rosen. Über dem Schild Grafenkrone und Helm mit einem gezäumten Pferdekopf als Helmzier; Decken rot-silbern.

Das Haus Dunbar führte die Grenzgrafschaft March. Löwe und Rosenbord sind auf Siegeln Patrick Dunbars und in mittelalterlichen Wappenrollen belegt.

Quellen: Scottish Armorial Seals, Ragman Roll, Proceedings of the Society of Antiquaries of Scotland, National Records of Scotland

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