Description
Infos zur Familiengeschichte und dem Wappen
Familiengeschichte
▼
Familiengeschichte Szlachcic von Zator
Szlachcic von Zator
Die Geschichte des Hauses Zator ist ein Kapitel der schlesischen Piasten. Ihre Wurzeln führten über die Herzöge von Teschen und Auschwitz zu Mieszko dem Kreuzbein, einem Angehörigen der Piastendynastie. Das Gebiet um Zator lag an der Skawa, zwischen den politischen Welten Schlesiens, Böhmens und Kleinpolens.
1445 teilten die Söhne Kasimirs I. von Auschwitz ihren Familienbesitz. Der älteste, Wenzel I., erhielt Zator und machte die Stadt zum Mittelpunkt eines eigenen Herzogtums. Er näherte sich dem Königreich Polen an und heiratete Maria Kopczowska, die Tochter eines Adeligen aus dem Herzogtum Siewierz. Diese ungewöhnliche Liebesheirat verband fürstliche Herkunft mit dem regionalen Ritteradel.
Wenzel und Maria hatten vier Söhne: Kasimir II., Wenzel II., Johann V. und Władysław. Nach dem Tod des Vaters führten sie das Land zunächst gemeinsam. 1474 teilten die Brüder das Herzogtum entlang der Skawa in zwei Bereiche. Trotz dieser Aufteilung blieben Burg, Stadt und die wirtschaftlich bedeutenden Fischteiche das gemeinsame Herz ihrer Familiengeschichte.
Nach und nach vereinigte Johann V., auch Janusz genannt, die Herrschaft wieder in seiner Hand. Er pflegte enge Beziehungen zur polnischen Krone und verkaufte 1494 das Herzogtum an König Johann I. Albrecht. Der Vertrag erlaubte ihm, Zator weiterhin lebenslang als Herzog zu regieren. So gelang der Übergang in die polnische Krone nicht als plötzlicher Bruch, sondern als vereinbarte Nachfolge.
1513 übernahm die königliche Verwaltung die Herrschaft unmittelbar. Zator behielt jedoch seinen herzoglichen Namen und eine erkennbare regionale Eigenart. 1564 wurde das Gebiet in die Woiwodschaft Krakau eingegliedert. Die Burg, die Altstadt und die jahrhundertealte Tradition der Karpfenzucht erzählen noch heute vom kleinen Piastenhof. Aus einer Teilung entstanden, führte das Haus Zator seine Region geschickt zwischen größeren Mächten und hinterließ ihr einen unverwechselbaren Platz in der polnisch-schlesischen Geschichte.
Quellen: Stadt Zator (zator.pl), Nationales Denkmalinstitut Polen (zabytek.pl), Wissenschaftsbibliothek Polen (bibliotekanauki.pl), Päpstliche Universität Johannes Paul II. Krakau
Wappen & Heraldik
▼
Familienwappen Szlachcic von Zator
Die Darstellung verwendet das historische Territorialwappen des Herzogtums Zator: den silbernen Adler im blauen Feld mit dem goldenen Buchstaben Z auf der Brust.
In Blau ein ungekrönter silberner, golden bewehrter Adler mit ausgebreiteten Flügeln, auf der Brust mit einem goldenen Großbuchstaben Z belegt. Über dem Schild ein stählerner Turnierhelm mit polnischer Adelskrone und blau-silbernen Decken; als Helmzier ein silberner Adlerflügel mit goldenem Z.
Das Herzogtum Zator entstand 1445 als Teilherrschaft der schlesischen Piasten. Der silberne Adler mit dem Buchstaben Z unterschied sein Territorialzeichen von den verwandten schlesischen Adlerwappen.
Quellen: Jan Długosz, Insignia seu clenodia Regis et Regni Poloniae, historische Siegel und Wappen des Herzogtums Zator, H. G. Ströhl, Österreichisch-Ungarische Wappenrolle, Stadt und Schloss Zator
Was bekomme ich
urkunde, wappen, usw und alle accessoires





