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Infos zur Familiengeschichte und dem Wappen
Familiengeschichte
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Familiengeschichte Baron de Burgund
Baron de Burgund
Hinter dem Projekttitel „Baron de Burgund“ steht keine belegte burgundische Baronie, sondern eine der glanzvollsten Herzogsdynastien des späten Mittelalters: das Haus Valois-Burgund. Seine Geschichte begann 1363, als der französische König Johann II. seinem jüngsten Sohn Philipp dem Kühnen das Herzogtum Burgund übertrug. Durch Philipps Ehe mit Margarete von Flandern kamen 1384 Flandern, Artois und die Freigrafschaft Burgund hinzu. Aus dem Herzogshof in Dijon wuchs damit ein weitgespanntes Herrschaftsgebilde zwischen Frankreich und den Niederlanden.
Philipps Sohn Johann Ohnefurcht übernahm 1404. Er mischte sich energisch in die französische Politik ein und geriet während des Hundertjährigen Krieges in den Konflikt zwischen Burgundern und Armagnaken. Seine Ermordung 1419 an der Brücke von Montereau machte seinen Sohn Philipp den Guten zum neuen Herzog. Dieser verband diplomatisches Geschick mit Sinn für Pracht: Er gewann Brabant, Holland, Zeeland, Hennegau und Luxemburg hinzu, gründete 1430 den Orden vom Goldenen Vlies und machte seinen Hof zu einem europäischen Mittelpunkt für Malerei, Musik und feierliches Zeremoniell.
1467 folgte Karl der Kühne. Sein ehrgeiziger Plan war ein geschlossenes Reich zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich. Nach wechselvollen Feldzügen fiel er 1477 bei Nancy. Seine Tochter Maria von Burgund bewahrte den bedeutenden niederländischen Besitz und heiratete Maximilian von Habsburg. Während das eigentliche Herzogtum Burgund an die französische Krone zurückkehrte, gelangten große Teile des burgundischen Erbes an die Habsburger.
So endete die politische Linie der Valois-Herzöge nicht leise, sondern verwandelte sich in ein europäisches Vermächtnis. Die prachtvollen Grabmäler in Dijon, der Orden vom Goldenen Vlies und die Kunst ihrer Hofstädte erzählen bis heute von einer Familie, die Macht, Stil und kulturelle Neugier eindrucksvoll verband.
Quellen: Metropolitan Museum of Art, Musée des Beaux-Arts de Dijon, Rijksmuseum, Encyclopaedia Britannica
Wappen & Heraldik
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Familienwappen Baron de Burgund
Historisches Wappen des Herzogtums Burgund. Blasonierung Geviert: Feld 1 und 4 blau, mit goldenen Lilien besät und von einem rot-silbern gestückten Bord umgeben; Feld 2 und 3 sechsfach von Gold und Blau schräggeteilt mit rotem Bord.
Der Schild vereinigt Burgund-neu und Burgund-alt. Über dem Helm erscheint eine goldene Lilie zwischen zwei blauen Flügeln; die repräsentativen Fassungen tragen eine Baronskrone.
Das geviertelte Wappen verbindet die kapetingisch-valoisische Herkunft mit dem älteren Wappen des Herzogtums Burgund.
Quellen: Armorial der französischen Pairs, Armorial of the Capetian Dynasty, historische Wappen der Herzöge von Burgund. Ausführungen History
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