Daimyō von Kamakura

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Auch das Stadtbild trug die Handschrift seiner Familie. Kamakura bewahrt diese eindrucksvolle Familien- und Herrschaftsgeschichte bis heute.

Herkunft: Japan
Epoche: 1180–1333

Adelstitel Formen:
Mann: Daimyō von Kamakura
Frau: Daimyō-Fujin von Kamakura
Junge: Wakagimi von Kamakura
Mädchen: Hime von Kamakura

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Eine Seite der Münzen zeigt den Wert: bei Silbermünzen 1 Taler, bei Goldmünzen 10 Taler. Auf der anderen Seite erscheinen Ihr Wappen, Ihr Name und Ihr Titel.
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Description

Infos zur Familiengeschichte und dem Wappen

Familiengeschichte
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Familiengeschichte Daimyō von Kamakura

Daimyō von Kamakura

Die Geschichte der Herrscherfamilien von Kamakura beginnt mit dem Minamoto-Haus, dessen Verbindung zu dem Küstenort bis ins 11. Jahrhundert zurückreichte. Den entscheidenden Aufbruch wagte Minamoto no Yoritomo: Nach langen Jahren im Exil sammelte er 1180 seine Gefolgsleute und machte das von Bergen und Meer geschützte Kamakura zu seinem Hauptsitz. Mit Tatkraft, politischem Geschick und einem treuen Kreis von Samurai formte er hier Japans erste dauerhafte Kriegerregierung. 1185 setzte er in den Provinzen Verwalter und Schutzbeamte ein; 1192 erhielt er den Rang eines Shōgun.

Auch das Stadtbild trug die Handschrift seiner Familie. Die breite Wakamiya-Ōji führte zum Heiligtum Tsurugaoka Hachimangū, während Residenzen, Tempel und Verwaltungsgebäude Kamakura zu einem glänzenden politischen Mittelpunkt machten. Auf Yoritomo folgten seine Söhne Yoriie und Sanetomo. Gemeinsam stehen diese drei Generationen für den kraftvollen Beginn einer neuen Epoche, in der die Samurai das politische Leben Japans dauerhaft prägten.

Danach trat die mit den Minamoto eng verbundene Familie Hōjō in den Vordergrund. Yoritomos Gemahlin Hōjō Masako und ihr Vater Tokimasa gestalteten den Übergang; als Regenten lenkten die Hōjō fortan die Regierung. Hōjō Yasutoki schuf 1232 ein wegweisendes Rechtswerk für die Samurai und förderte Hafen und Verkehrswege. Unter Hōjō Tokimune behauptete sich Japan im 13. Jahrhundert gegen zwei mongolische Invasionsversuche. Gleichzeitig blühten Handel, Zen-Buddhismus, Baukunst und Bildhauerei.

1333 schloss sich das politische Kapitel der Kamakura-Regierung. Ihr Vermächtnis blieb jedoch lebendig: Die von Minamoto und Hōjō geformte Samurai-Kultur, ihre Tempel und ihre Vorstellungen von Verwaltung und Pflicht prägten Japan noch viele Jahrhunderte. Kamakura bewahrt diese eindrucksvolle Familien- und Herrschaftsgeschichte bis heute.

Quellen: Stadt Kamakura (city.kamakura.kanagawa.jp), Japanische Nationalbibliothek (ndl.go.jp), Nationalmuseum für Japanische Geschichte (rekihaku.ac.jp)

Wappen & Heraldik
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Familienwappen Daimyō von Kamakura

Das Sasa-rindō-Mon der Minamoto als historisch passende Zuordnung zum Kamakura-Shōgunat.

Auf einer runden indigoblauen Lacktafel ein weißes, kreisförmig geordnetes Sasa-rindō aus stilisierten Enzianblüten über Bambusblättern; darüber ein schwarzer Kabuto mit goldenem Kuwagata, begleitet von indigoblauen Schnüren sowie Bambus- und Wellenornamenten.

Minamoto no Yoritomo begründete das Kamakura-Shōgunat. Das Sasa-rindō wird der Minamoto-Tradition und dem Kamakura-Shōgunat zugeordnet; ein europäisches Wappensystem bestand nicht.

Quellen: Kamakura City, Tokyo National Museum, Sano Art Museum

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