Emir von Nadschd

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Seine Nachkommen regierten dort über Generationen und sicherten Handels- und Pilgerwege. Die Lehmbauten von at-Turaif in Dirʿiyya, heute UNESCO-Welterbe, bewahren den anschaulichen Mittelpunkt dieser langen Erzählung.

Herkunft: Arabische Welt
Epoche: 1446–1932

Adelstitel Formen:
Mann: Emir von Nadschd
Frau: Emira von Nadschd
Junge: Prinz von Nadschd
Mädchen: Prinzessin von Nadschd

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Description

Infos zur Familiengeschichte und dem Wappen

Familiengeschichte
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Familiengeschichte Emir von Nadschd

Die Emire von Nadschd – Der Weg des Hauses Saud

Die Geschichte des Hauses Saud führt in das Wadi Hanifa im Herzen Nadschds. 1446 gründete Mani ibn Rabia al-Muraidi, ein Vorfahr der Familie, die Siedlung Dirʿiyya. Seine Nachkommen regierten dort über Generationen und sicherten Handels- und Pilgerwege. Aus diesem regionalen Emirat formte Muhammad ibn Saud 1727 den ersten saudischen Staat. Dirʿiyya wurde Hauptstadt, der Salwa-Palast Regierungssitz.

Muhammad verband politische Ordnung mit der religiösen Reformbewegung Muhammad ibn Abd al-Wahhabs. Seine Nachfolger Abd al-Aziz, Saud und Abdullah dehnten ihre Herrschaft weit über Nadschd hinaus aus. 1818 eroberte eine osmanisch-ägyptische Armee Dirʿiyya und beendete den ersten Staat. Doch die Familie fand zurück: Turki ibn Abdullah gewann 1824 Riad und begründete den zweiten saudischen Staat. Innere Auseinandersetzungen und der Aufstieg der Raschiden von Ha’il führten 1891 dazu, dass Imam Abd al-Rahman mit seiner Familie ins Exil ging.

Sein Sohn Abd al-Aziz, später im Westen als Ibn Saud bekannt, kehrte 1902 mit einer kleinen Gefolgschaft zurück und nahm Riad ein. Von dort vereinte er schrittweise Nadschd, al-Hasa, Ha’il und den Hedschas. Zunächst trug er den Titel Emir, später Sultan von Nadschd; 1932 rief er das Königreich Saudi-Arabien aus. Die Entdeckung großer Erdölvorkommen eröffnete dem jungen Staat neue Möglichkeiten für Verwaltung, Infrastruktur und internationale Beziehungen.

Nach Abd al-Aziz regierten seine Söhne Saud, Faisal, Khalid, Fahd und Abdullah. Seit 2015 steht König Salman ibn Abd al-Aziz an der Spitze des Landes; Kronprinz Mohammed ibn Salman gehört bereits zur nächsten Generation. Damit reicht die belegte Familiengeschichte von einer Oasensiedlung des 15. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Die Lehmbauten von at-Turaif in Dirʿiyya, heute UNESCO-Welterbe, bewahren den anschaulichen Mittelpunkt dieser langen Erzählung.

Quellen: Saudipedia, King Abdulaziz Foundation for Research and Archives, UNESCO, Library of Congress

Wappen & Heraldik
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Familienwappen Emir von Nadschd

Die Komposition ist dem Haus Saud und dem Emirat Nadschd zugeordnet. Palme und gekreuzte arabische Schwerter greifen die dynastische und spätere staatliche Symbolik Saudi-Arabiens auf.

In Smaragdgrün über zwei gekreuzten silbernen arabischen Säbeln mit goldenen Griffen eine goldene Dattelpalme. Über dem Schild eine weiß-goldene Emirsrangzier.

Muhammad ibn Saud begründete 1727 in Dirʿiyya den ersten saudischen Staat. Seine Nachkommen herrschten erneut im zweiten saudischen Staat und vereinigten unter Abd al-Aziz ibn Saud Nadschd mit weiteren Gebieten zum 1932 ausgerufenen Königreich Saudi-Arabien.

Quellen: Saudipedia, National Symbols of Saudi Arabia, King Abdulaziz Foundation for Research and Archives, UNESCO, At-Turaif District in ad-Dirʿiyah

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urkunde, wappen, usw und alle accessoires

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