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Infos zur Familiengeschichte und dem Wappen
Familiengeschichte
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Familiengeschichte Herzog von Teck
Die Herzöge von Teck – Vom Albtrauf bis zum britischen Königshaus
Hoch über Owen beherrscht der Teckberg das Albvorland. Hier errichteten die Zähringer im 12. Jahrhundert eine Burg. Als Adalbert, ein jüngerer Sohn Herzog Konrads von Zähringen, einen Herrschaftsanteil erhielt, entstand eine neue Linie. Seit 1187 nannten sich ihre Angehörigen Herzöge von Teck – ein stolzer Rang für ein kleines Gebiet.
Rund um Burg Teck bauten sie ein dichtes Netz aus Burgen, Dienstleuten und Orten auf. Kirchheim wurde unter ihrer Herrschaft zur Stadt und erhielt Mauern, Markt und Frauenkloster. Auch Owen, Gutenberg und Besitzungen am oberen Neckar gehörten zeitweise dazu. Berthold von Teck wirkte von 1223 bis 1244 als Bischof von Straßburg. Konrad von Teck galt 1292 sogar als Kandidat für den deutschen Königsthron.
Am Ende des 13. Jahrhunderts teilte sich das Haus. Kosten und Erbteilungen engten seine Möglichkeiten ein. Eine Hälfte der Herrschaft gelangte 1303 an Österreich und später an Württemberg. Herzog Friedrich verpfändete 1359 den übrigen Teil und verkaufte ihn 1381 an Württemberg. Die Familie behielt ihren Herzogstitel und gewann mit Mindelheim einen neuen Schwerpunkt.
Der letzte mittelalterliche Herzog, Ludwig von Teck, wählte die geistliche Laufbahn. Er studierte in Padua, wurde 1412 Patriarch von Aquileja und wirkte auf dem Konzil von Basel. Mit seinem Tod 1439 ging die Familienfolge zu Ende. Württemberg übernahm Titel und Wappen und führte Teck seit seiner Erhebung zum Herzogtum 1495 im eigenen Namen.
Im 19. Jahrhundert erhielt der württembergische Prinz Franz, Sohn Herzog Alexanders, erneut den Namen Teck: 1863 als Fürst, 1871 als Herzog. Seine Tochter Mary heiratete den späteren britischen König Georg V. und wurde 1910 Königin. 1917 legte die Familie ihre deutschen Titel ab und nahm den Namen Cambridge an. So führt Tecks Geschichte von einer schwäbischen Höhenburg mitten in die europäische Königsgeschichte.
Quellen: LEO-BW, Deutsche Biographie, Burg Teck, Landeskunde Baden-Württemberg
Wappen & Heraldik
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Familienwappen Herzog von Teck
Das Stammwappen der mittelalterlichen Herzöge von Teck, einer Seitenlinie der Zähringer.
Von Schwarz und Gold schräglinks geweckt. Auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken eine wachsende Bracke, wie der Schild schwarz-golden schräglinks geweckt.
Das Wappen gehört den mittelalterlichen Herzögen von Teck, die ungefähr von 1187 bis 1439 als Seitenlinie des Hauses Zähringen bestanden. Nach dem Erlöschen des Geschlechts gingen Titel und heraldische Zeichen an Württemberg über.
Quellen: Landesarchiv Baden-Württemberg, Beschreibung der Teckschen Rauten als von Gold und Schwarz schräg gerautet, Universität Tübingen, Projekt „Stiftskirche digital“, Erläuterung des schwarz-golden geweckten Wappens der Herzöge von Teck, Württembergische Landesbibliothek Stuttgart, zu Teckschen Rauten und Bracken-Kleinod
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